Was ist der Zweck dieser Seiten?

Zweck - FrageWelche Motivation liegt hinter dem Aufbau der Seiten?

Worum geht es in diesen Seiten?

Wie sieht die Grundstruktur von espirit aus?

Bild von Peggy und Marco Lachmann-Anke auf Pixabay

Mein Ausgangspunkt

Ich bin auf meinem Lebensweg verschiedenen mystischen Traditionen aus dem buddhistischen, hinduistischen, christlichen und islamischen Kontext begegnet, habe die entsprechende Literatur studiert und kraftvolle spirituelle Lehrer kennengelernt (siehe » Impressum). Dabei ist das Bedürfnis entstanden, die spirituelle Essenz bzw. 'essence spirituelle' der verschiedenen Lehren und Pfade herauszudestillieren. Das Ergebnis ist im Themenbereich » Religion & Spiritualität zu finden.

Aufgrund meiner früheren beruflichen Tätigkeit im Bereich Wirtschaftsethik interessiert mich die praktische Anwendung der 'essence spirituelle' auf Ethik und Wirtschaft. Auf den vorliegenden Seiten gehe ich der Frage nach, wie die Verknüpfung der genannten Bereiche aussehen und was sie bewirken könnte.
» Ethik

Wichtiger Hinweis. Die Seiten von espirit erheben keinen Anspruch auf Wissenschaftlichkeit im Sinne einer systematischen Aufarbeitung der jeweiligen Literatur zu den dargestellten Inhalten. Die Idee ist vielmehr, ausgewählte Themen aus einer mystisch-essenziellen Perspektive zu beleuchten. Diese Perspektive erlaubt es, die Themen auf einer Metaebene zu betrachten und kritisch zu reflektieren. Die Haltung den einzelnen Religionen und Schulen gegenüber soll dabei wohlwollend-distanziert bleiben.

Die Struktur der Seiten

Religion & Spiritualität

Die Religionen haben zentrale Gemeinsamkeiten

Bei interreligiösen Vergleichen liegt der Fokus oft auf den Unterschieden zwischen den Religionen. Diese Unterschiede gibt es. Bei der Auseinandersetzung mit den verschiedenen Religionen und ihren Pfaden ist mir aber aufgefallen, dass es neben den vielen Unterschieden auch zentrale Gemeinsamkeiten gibt – eine 'essence spirituelle'.

Den Seiten von espirit liegt die Annahme zugrunde, dass alle Religionen letztlich auf einer zeitlosen Grundwahrheit ('Sophia Perennis') beruhen und die verschiedenen Lehren die gleiche Wahrheit verkünden, nur in unterschiedlicher 'Verpackung' – mit unterschiedlichen 'Grammatiken' und Denkmodellen. Der Fokus der vorliegenden Seiten liegt darin, die gemeinsame Grundstruktur bzw. Essenz der verschiedenen Religionen und spirituellen Lehren herauszuarbeiten (siehe auch Hinweis oben).

Wichtig – worum es nicht geht. Es geht hier weder darum, die einzelnen Religionen im Detail darzustellen noch eine neue Religion zu begründen.

Perspektive der Naturwissenschaft

Es soll in diesem Zusammenhang auch der Versuch gewagt werden, das Thema Religion und Spiritualität mit ausgewählten geistes- und naturwissenschaftlichen Erkenntnissen zu verknüpfen. Konkret geht es darum herauszuarbeiten, wie unsere Wahrnehmung der sogenannten Realität funktioniert und die entsprechenden Implikationen für das Thema Religion und Spiritualität abzuleiten.

Der spirituelle Pfad

Wer sich mit dem Thema Religion und Spiritualität auseinandersetzt, stellt bald fest, dass sich diese Welt nur über das Folgen eines spirituellen Pfades in ihrer vollen Tiefe erschliessen lässt. Jede Religion und jede ernstzunehmende spirituelle Schule bietet deshalb auch einen solchen Pfad an, womit die Lehre mittels praktischer Übungen vertieft und in die Praxis umgesetzt werden kann.

Auch hier bestehen Parallelen zwischen den Religionen und es lassen sich gewisse Grundtechniken identifizieren. In einem weiteren, noch zu erarbeitenden Schritt wäre zu untersuchen, wie die verschiedenen spirituellen Praktiken im innersten auf den Menschen einwirken.

Interreligiöser Dialog und Religionspolitik

Religion und Spiritualität könnten einen positiven Beitrag an die Lösung unserer globalen Probleme leisten, z.B. über den interreligiösen Dialog. Dazu müssten sich die religiösen Institutionen aber in der Gesellschaft erst einmal neu verorten und manchenorts müsste ein gewisses Umdenken stattfinden. Davon handelt das Kapitel zur Politik der Religionen.

Ethik: Die Verknüpfung mit der Lebenswelt

Die Menschheit steht vor grossen Herausforderungen

Die Reduktion von Umweltbelastung und Bevölkerungswachstum auf ein nachhaltiges Niveau sowie die Verminderung der grossen sozialen Ungleichheiten auf dieser Welt sind die zentralen Herausforderungen der kommenden Jahrzehnte. Schafft es die Menschheit nicht, diese Themen in den kommenden 20 bis 30 Jahren zu bewältigen, liegt ein Ende der menschlichen Zivilisation auf diesem Planeten im Bereich des Möglichen.

Ethik als Bindeglied zwischen Religion und Lebenswelt

Ob die Menschheit die sich abzeichnenden Veränderungen im positiven Sinne mitgestalten und damit überleben kann, hängt stark von der Bereitschaft zur Einsicht sowie der inneren Einstellung jedes einzelnen ab. Letzteres wird von der ethischen Werthaltung geprägt. Deshalb wird das Thema Ethik im entsprechenden Kapitel detailliert dargestellt. Zuerst folgt ein Überblick über die verschiedenen Ansätze, anschliessend werden diese in den Kontext von Religion und Spiritualität gesetzt.

Im Bereich der Umweltbelastung und der sozialen Ungleichheiten spielt die Wirtschaft eine zentrale Rolle. Folglich wird die Wirtschaft aus einer ethischen Perspektive betrachtet und wirtschafts-politische Modelle im Hinblick auf deren ethische Implikationen untersucht. In den Bereichen der Unternehmens- und Konsumethik wird die Anwendung von Ethik auf die einzelnen Wirtschaftssubjekte näher angeschaut.

Am Schluss wird der Frage nachgegangen, welche Rolle Religion bzw. Spiritualität in diesem Kontext übernehmen könnten.

Version vom 17. Januar 2021

espirit.ch